(FeMo) – Im Osten des Landes zog die CSV mit vier Männern und drei Frauen in den Wahlkampf. Doch schon früh am Wahltag zeichnete sich ab, dass die drei Frauen das Rennen machen würden.

Mittlerweile liegt das Endergebnis vor und es bestätigt den Trend: Unter den vier Erstgewählten befinden sich die drei CSV-Kandidatinnen: Octavie Modert auf Platz 1, Françoise Hetto auf Platz 2, Marie-Josée Frank auf Platz 4.

Von den männlichen Kandidaten schaffte es lediglich Partei-Dauerläufer Fernand Boden auf Anhieb in das neue Parlament. Er kam allerdings nur auf Platz drei – hinter Octavie Modert und Françoise Hetto.

Da davon auszugehen ist, dass auch in den nächsten fünf Jahren zwei Regierungsmitglieder aus dem Osten kommen werden, werden Lucien Clement und Léon Gloden “nachrutschen” – am Ende würde somit von den sieben Kandidaten lediglich Yves Wengler leer ausgehen.

Weniger Stimmen als der letztgewählte CSV-Kandidat

Weniger großzügig behandelten die Wähler die übrigen Parteien. Ausgerechnet ADR-Gründer Robert Mehlen bekam den Laufpass. Henri Kox von den Grünen verteidigte problemlos den 2004 erkämpften Sitz. LSAP-Regierungsmitglied Nicolas Schmit wurde ebenfalls direkt gewählt und auch Carlo Wagner wird weiterhin für eine nochmals geschwächte DP ins Parlament ziehen.

Auffallend: Kox, Schmit und Wagner bekamen weniger Stimmen als der Letztgewählte auf der CSV-Liste.

Source: http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/25789/drei-frauen-und-fernand-boden.php