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	<title>Daisymupp &#187; Menschenrechte</title>
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	<description>In all affairs it’s a healthy thing now and then to hang a question mark on the things you have long taken for granted. -- Bertrand Russell</description>
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		<title>[Piratenpartei Pressemitteilung] Am 11. Februar demonstrieren Europas Bürger gegen ACTA &#8211; auch in Luxemburg!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:07:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 11. Februar 2012 wird ab 12.30 auf der Place d&#8217;Armes gegen das internationale Handelsabkommen Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA) demonstriert. Die Piratenpartei unterstützt diese Aktion gegen das Abkommen, was seit Jahren im Geheimen ohne demokratische Einflussnahme verhandelt wurde und schwerwiegende Konsequenzen auf das freie Internet, die medizinische Versorgung mit Medikamenten und die Innovation und Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft haben <p><a href="http://www.daisymupp.net/2012/02/piratenpartei-pressemitteilung-am-11-februar-demonstrieren-europas-burger-gegen-acta-auch-in-luxemburg/">Weiderliesen: [Piratenpartei Pressemitteilung] Am 11. Februar demonstrieren Europas Bürger gegen ACTA &#8211; auch in Luxemburg!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. Februar 2012 wird ab 12.30 auf der Place d&#8217;Armes gegen das internationale Handelsabkommen Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA) demonstriert.<span id="more-1221"></span> Die Piratenpartei unterstützt diese Aktion gegen das Abkommen, was seit Jahren im Geheimen ohne demokratische Einflussnahme verhandelt wurde und schwerwiegende Konsequenzen auf das freie Internet, die medizinische Versorgung mit Medikamenten und die Innovation und Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft haben kann.</p>
<p>&#8220;Zehntausende Menschen haben bereits gegen ACTA demonstriert.&#8221; sagt Sven Clement, Präsident der Piratenpartei Luxemburg. &#8220;Am 11. Februar geht ganz Europa auf die Straße [1] um zu zeigen, dass wir es uns nicht gefallen lassen wenn im Geheimen Abkommen verhandelt werden, die unsere Freiheit und Bürgerrechte einschränken!&#8221;</p>
<p>ACTA wird seit 2006 kritisiert &#8211; die geheimen Verhandlungen zwischen Regierungen und Wirtschaftslobbyisten wurden nur bekannt weil Teile des Textes geleaked wurden. [2]</p>
<p>* ACTA setzt die grundlegend unterschiedlichen Aspekte der Fälschung physischer Güter mit Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet gleich, mit verheerenden Folgen für fundamentale Bürgerrechte. So drängt ACTA die Unterzeichnerstaaten dazu private Unternehmen (ISPs) das Online-Verhalten ihrer Kunden überwachen zu lassen um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern und zu bestrafen. Die veralteten Urheberrechte werden zementiert und über die Bürgerrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, Privatsphäre und das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren gesetzt. Welche Konsequenzen dies haben kann sehen Internetbenutzer jetzt schon in ganz Europa: Videos, die &#8220;in deinem Land&#8221; nicht verfügbar sind (Deutschland), Suchmaschinen<br />
die zensiert werden (z.B. The Pirate Bay in Belgien, Niederlanden) bis hin zu dem Abschalten des Internetzugangs (z.B. HADOPI in Frankreich). [3]</p>
<p>* ACTA blockiert freie Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Durch die strengen Regeln was Urheber- und Patentrecht angeht, sowie die hohen Strafen bei Missachtung werden viele Start-Ups, Innovatoren und Tech-Firmen durch das hohe finanzielle Risiko abgeschreckt. Urheber- oder Patentklagen, deren Geldstrafen nach US-amerikanischen Model berechnet werden, können ein innovatives Unternehmen ruinieren bevor es Fuß fassen kann. Führende US-amerikanische Unternehmen der Unterhaltungsbranche, die von Anfang an an ACTA beteiligt waren, profitieren von den strengen Regeln, die es Konkurrenten erschweren werden innovative Produkte anzubieten. [4]</p>
<p>* Unter dem Deckmantel des Kampfes gegen gefälschte Medikamente stellt ACTA eine Gefahr für den Zugang zu Generika dar. Europäische Zollbehörden sollen weitreichende Befugnisse bekommen Generika zu konfiszieren und zu zerstören und Generika werden mit gefälschten und gefährlichen Medikamenten gleich gesetzt. Mit ACTA wird der Zugang zu billiger, hochwertiger Medizin eingeschränkt, was vor allem Menschen außerhalb Europas treffen wird. [5] [6]</p>
<p>Bei diesem intransparenten, undemokratischen Abkommen, das sich gegen die Bürgerrechte setzt, gibt es nur eine Richtung: Stopp ACTA!<br />
Die Stopp-ACTA! Demonstration in Luxemburg findet am 11. Februar 2012 auf der Place d&#8217;Armes ab 12.30 statt. Sie wurde in Gemeinschaftsarbeit von vielen Menschen auf einer offenen Plattform organisiert und geplant: <a href="http://lux.piratepad.eu/76">http://lux.piratepad.eu/76</a> Die Piratenpartei unterstützt die Demonstration und ruft jede Person, Partei und Organisation auf sich dem Protest anzuschließen.</p>
<p>Weitere Informationen zu den weltweiten Protesten gibt es auf <a href="http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page">http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page</a> und ganz aktuell auf <a href="https://twitter.com/Stopp_ACTA">https://twitter.com/Stopp_ACTA</a></p>
<p>Quellen:<br />
[1] <a href="http://maps.google.com/maps/ms?msid=212120558776447282985.0004b7b33e16f13c710c7&amp;msa=0">http://maps.google.com/maps/ms?msid=212120558776447282985.0004b7b33e16f13c710c7&amp;msa=0</a><br />
[2] Aktueller Text: <a href="http://register.consilium.europa.eu/servlet/driver?page=Result&amp;lang=EN&amp;typ=Advanced&amp;cmsid=639&amp;ff_COTE_DOCUMENT=12196/11&amp;ff_COTE_DOSSIER_INST=&amp;ff_TITRE=&amp;ff_FT_TEXT=&amp;ff_SOUS_COTE_MATIERE=&amp;dd_DATE_DOCUMENT=&amp;document_date_single_comparator=&amp;document_date_single_date=&amp;document_date_from_date=&amp;document_date_to_date=&amp;dd_DATE_REUNION=&amp;meeting_date_single_comparator=&amp;meeting_date_single_date=&amp;meeting_date_from_date=&amp;meeting_date_to_date=&amp;fc=ALLLANG&amp;srm=25&amp;md=100&amp;ssf=DATE_DOCUMENT+DESC">http://register.consilium.europa.eu/servlet/driver?page=Result&amp;lang=EN&amp;typ=Advanced&amp;cmsid=639&amp;ff_COTE_DOCUMENT=12196/11&amp;ff_COTE_DOSSIER_INST=&amp;ff_TITRE=&amp;ff_FT_TEXT=&amp;ff_SOUS_COTE_MATIERE=&amp;dd_DATE_DOCUMENT=&amp;document_date_single_comparator=&amp;document_date_single_date=&amp;document_date_from_date=&amp;document_date_to_date=&amp;dd_DATE_REUNION=&amp;meeting_date_single_comparator=&amp;meeting_date_single_date=&amp;meeting_date_from_date=&amp;meeting_date_to_date=&amp;fc=ALLLANG&amp;srm=25&amp;md=100&amp;ssf=DATE_DOCUMENT+DESC</a><br />
[3] <a href="http://www.edri.org/ACTAfactsheet#fundamental">http://www.edri.org/ACTAfactsheet#fundamental</a><br />
[4] <a href="http://www.edri.org/ACTAfactsheet#inno">http://www.edri.org/ACTAfactsheet#inno</a><br />
[5] <a href="http://www.oxfamfrance.org/L-acces-aux-medicaments-generiques,1273">http://www.oxfamfrance.org/L-acces-aux-medicaments-generiques,1273</a><br />
[6] <a href="http://www.msfaccess.org/content/secret-treaty-anti-counterfeiting-trade-agreement-acta-and-its-impact-access-medicines">http://www.msfaccess.org/content/secret-treaty-anti-counterfeiting-trade-agreement-acta-and-its-impact-access-medicines</a></p>
<p>===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 661 86 04 01 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SOPA &amp; PIPA: Das Internet streikt und die Piraten schließen sich an</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am 18. Januar werden viele Webseiten freiwillig streiken [1], um auf die Gefahren durch SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (PROTECT-IP Act) hinzuweisen. Die vorgeschlagenen Gesetzestexte schränken die Meinungsfreiheit ein, haben negative wirtschaftliche Auswirkungen[Nachweis fehlt] und rufen erhebliche Sicherheitsbedenken hervor.</p>
<p>Die Teilnahme an der Onlinedemonstration wurde unter anderem durch Wikipedia [2], Reddit, Mozilla und die Free <p><a href="http://www.daisymupp.net/2012/01/sopa-pipa-das-internet-streikt-und-die-piraten-schliesen-sich-an/">Weiderliesen: SOPA &#038; PIPA: Das Internet streikt und die Piraten schließen sich an</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Januar werden viele Webseiten freiwillig streiken [1], um auf die Gefahren durch SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (PROTECT-IP Act) hinzuweisen. <span id="more-1182"></span>Die vorgeschlagenen Gesetzestexte schränken die Meinungsfreiheit ein, haben negative wirtschaftliche Auswirkungen[Nachweis fehlt] und rufen erhebliche Sicherheitsbedenken hervor.</p>
<p>Die Teilnahme an der Onlinedemonstration wurde unter anderem durch Wikipedia [2], Reddit, Mozilla und die Free Software Foundation bestätigt. Auch Google, Facebook und Twitter haben die vorgeschlagenen Gesetze kritisiert [3].</p>
<p>Das Gesetz wurde auf Bestrebungen der Lobbyorganisation Motion Picture Association of America (MPAA) hin ausgearbeitet, die Teile der amerikanischen Filmindustrie vertritt. Es soll dem Online-Filesharing und den damit verbundenen angeblichen Urheberrechtsverletzungen einen Riegel vorschieben. Tatsächlich werden aber Millionen von unbescholtenen Bürgern kriminalisiert und demokratische Rechte abgebaut. So soll es ermöglicht werden, Seiten einfach abzuschalten, sobald sie auch nur ansatzweise Links auf Seiten mit durch die MPAA nicht erwünschten Inhalten beinhalten. Des Weiteren sollen Inserenten verpflichtet werden, ihre Anzeigen nicht mehr auf Seiten zu schalten, die sich angeblicher Urheberrechtsverletzungen schuldig machen.<br />
Um die geforderten Maßnahmen umzusetzen, müssten Kommunikationsdienstleister ihre Kunden und deren Kommunikation in einem Umfang kontrollieren, der nicht mit freiheitlich-demokratischen Werten vereinbar ist. Freier Informationsaustausch im Internet wird damit effektiv unterbunden. Die MPAA widerspricht diesen anti-demokratischen Tendenzen gar nicht erst, sondern weist vielmehr darauf hin, dass sich der von ihr vorgeschlagene Überwachungs- und Filtermechanismus schon in Ländern wie China, dem Iran oder Syrien bewährt habe [5], welche für ihre Unterdrückung der freien Rede und Zensur bekannt sind.</p>
<p>Die Piratenparteien nehmen an der Onlinedemonstration teil und protestieren damit ebenfalls durch die Abschaltung ihrer Webseiten am 18.1. gegen die Einschränkungen der Meinungsfreiheit weltweit. Sie stellen sich gegen diesen Gesetzentwurf, da er die Rechte jedes Internetnutzers rund um den Globus ernsthaft gefährdet. Die PIRATEN sind grundsätzlich gegen jedes Gesetzesvorhaben, welches das Recht am &#8220;geistigen Eigentum&#8221; weiter verschärft. Das aktuelle Vorhaben der USA geht sogar weit über ein Verbot von File-Sharing {Dateien-Tausch} im Internet hinaus. Das Gesetz schränkt die Möglichkeit, am Gedankenaustausch im Internet, der weltweiten Kommunikation und der Teilhabe am Kulturgut Sprache und Medien derart ein, dass für Jedermann<br />
drastische Einschränkungen zu erwarten sind.</p>
<p>Die Piratenparteien fordern alle Webseitenbetreiber auf, sich dem Streik am 18. Januar anzuschließen.<br />
Folgende Piratenparteien werden ihre Webseiten am 18. Januar abschalten:</p>
<p>Piratenpartei</p>
<p>* Australien<br />
* Belgien<br />
* Deutschland und Junge Piraten Deutschland<br />
* Frankreich<br />
* Griechenland<br />
* Großbritannien<br />
* Italien<br />
* Kanada<br />
* Kasachstan<br />
* Katalonien<br />
* Luxemburg<br />
* Massachusetts und Georgia<br />
* Niederlande<br />
* Russland<br />
* Slowakei<br />
* Spanien<br />
* Schweiz<br />
* Schweden<br />
* Türkei<br />
* Tschechische Republik<br />
* Ukraine<br />
* Pirate Parties International</p>
<p>===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 661 86 04 01 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Piratenpartei Pressemitteilung] Videoüberwachung verhindert (mal wieder) keine Straftat!</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2012/01/piratenpartei-pressemitteilung-videouberwachung-verhindert-mal-wieder-keine-straftat/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Commuting]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Heute veröffentlichte die Polizei ein Video, das einen Überall auf der Zugstrecke Luxemburg-Stadt – Rodange vom 14. Dezember 2011 zeigt. Die Veröffentlichung belegt sowohl die Sinnlosigkeit von Kameras als Präventionsmaßnahme wie auch die Schwierigkeit mit vorhandenem Videomaterial Täter zu identifizieren. Die Piraten erhoffen sich eine bessere Präventionspolitik damit das Mittel einer solchen öffentlichen Fahndung nicht zum <p><a href="http://www.daisymupp.net/2012/01/piratenpartei-pressemitteilung-videouberwachung-verhindert-mal-wieder-keine-straftat/">Weiderliesen: [Piratenpartei Pressemitteilung] Videoüberwachung verhindert (mal wieder) keine Straftat!</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute veröffentlichte die Polizei ein Video, das einen Überall auf der Zugstrecke Luxemburg-Stadt – Rodange vom 14. Dezember 2011 zeigt.<span id="more-1178"></span> Die Veröffentlichung belegt sowohl die Sinnlosigkeit von Kameras als Präventionsmaßnahme wie auch die Schwierigkeit mit vorhandenem Videomaterial Täter zu identifizieren. Die Piraten erhoffen sich eine bessere Präventionspolitik damit das Mittel einer solchen öffentlichen Fahndung nicht zum Alltag wird.</p>
<p>Besonders bei Gewaltverbrechen dienen Videokameras nicht als Abschreckungsmaßnahme, das gilt auch für Übergriffe im öffentlichen Personenverkehr wie Bus und Bahn. &#8220;Jede Sicherheitspolitik muss Prävention von Straftaten als oberstes Ziel haben.&#8221; so Sven Clement, Präsident der Piratenpartei. Sicherheitspersonal und Polizei müssen mehr Präsenz vor Ort zeigen um gegebenenfalls Übergriffe verhindern zu können. Das Missverständnis, das hinter den Monitoren Menschen sitzen die bei Übergriffen eingreifen können ist noch immer weit verbreitet. &#8220;Kameras vermitteln ein falsches Gefühl der Sicherheit. Was wir aber brauchen ist Zivilcourage anstatt Überwachung!&#8221; so Sven Clement weiter.</p>
<p>Die Veröffentlichung des Videos zeigt weiterhin, dass Videoüberwachung auch bei der Überführung der Täter oftmals nicht ausreicht. Bleibt auch der Vorteil einer einfacheren Identifizierung der Täter aus ist die Überwachung öffentlicher Transportmittel nicht mehr zu rechtfertigen.</p>
<p>&#8220;Gibt es verwertbares Videomaterial eines Übergriffes lehnen wir die Benutzung zur Ermittlung von Tätern auf keinen Fall kategorisch ab.&#8221; erklärt Sven Clement. Allerdings müssen die Verantwortlichen von CFL und Transportministerium offen diskutieren ob eine Videoüberwachung das geeignete Mittel ist um Straftaten zu verhindern.</p>
<p>Öffentliche Fahndungen, mit Video oder Fotos, über soziale Netzwerke und die Presse müssen die Ausnahme bleiben. &#8220;Solche Aufnahmen stellen ein grosses Risiko für die Unschuldsvermutung und die Privatsphäre der Beteiligten, Opfer und Täter, sowie unbeteiligter Dritte, wie Familie der Täter und Opfer, dar.&#8221; so Sven Clement abschliessend. &#8220;Wir lehnen diese Art der Ermittlung nicht kategorisch ab, warnen aber vor den Konsequenzen einer regelmässigen Veröffentlichung von solchen Überwachungsvideos.&#8221;<br />
===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 661 86 04 01 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Pressemitteilung Piratenpartei] Die Piratenpartei begrüsst die Teilnahme der JDL und Jonk Gréng an der Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/12/piratenpartei-begrusst-die-teilnahme-der-jdl-und-jonk-greng/</link>
		<comments>http://www.daisymupp.net/2011/12/piratenpartei-begrusst-die-teilnahme-der-jdl-und-jonk-greng/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nach der Veröffentlichund der Einladung zur Teilnahme an der Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011 ab 13:00 vor dem Parlament kündigte die JDL [1], Jugendorganisation der DP und die Jonk Gréng [2], Jugendorganisation der Grünen an die Mahnwache zu unterstützen.</p>
<p>Sven Clement, Präsident der Piratenpartei Luxemburg, ergänzt: &#8220;Wir freuen uns über die Unterstützung der JDL und Jonk <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/12/piratenpartei-begrusst-die-teilnahme-der-jdl-und-jonk-greng/">Weiderliesen: [Pressemitteilung Piratenpartei] Die Piratenpartei begrüsst die Teilnahme der JDL und Jonk Gréng an der Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Veröffentlichund der Einladung zur Teilnahme an der Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011 ab 13:00 vor dem Parlament kündigte die JDL [1], Jugendorganisation der DP und die Jonk Gréng [2], Jugendorganisation der Grünen an die Mahnwache zu unterstützen.<span id="more-1159"></span></p>
<p>Sven Clement, Präsident der Piratenpartei Luxemburg, ergänzt: &#8220;Wir freuen uns über die Unterstützung der JDL und Jonk Gréng und begrüßen, dass sie sich nach dem &#8220;Ja&#8221; zur Vorratsdatenspeicherung der DP 2005 und der Enthaltung der Grünen 2010  klar gegen die Vorratsdatenspeicherung aussprechen.&#8221;</p>
<p>Zur Erinnerung:<br />
<strong>Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung<br />
14.12.2011 &#8211; Von 13:00 bis 14:30<br />
Vor dem Haupteingang des Parlaments</strong></p>
<p>Pressekontakt:<br />
Sven Clement<br />
+352 621 632 118</p>
<p>[1] <a href="http://web.jonkdemokraten.lu/2011/12/12/jdl-schleisst-sech-mahnwache-geint-vorratsdatespaicherung-un/" target="_blank">http://web.jonkdemokraten.lu/2011/12/12/jdl-schleisst-sech-mahnwache-geint-vorratsdatespaicherung-un/</a><br />
[2] <a href="https://www.facebook.com/notes/d%C3%A9i-jonk-gr%C3%A9ng/d%C3%A9i-jonk-gr%C3%A9ng-vorratsdatenspeicherung-breite-koalition-gegen-den-%C3%BCberwachungswa/294909833881486" target="_blank">https://www.facebook.com/notes/d%C3%A9i-jonk-gr%C3%A9ng/d%C3%A9i-jonk-gr%C3%A9ng-vorratsdatenspeicherung-breite-koalition-gegen-den-%C3%BCberwachungswa/294909833881486</a><br />
===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 691 804 033 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Pressemitteilung Piratenpartei] 6 Jahre Vorratsdatenspeicherung &#8211; Piraten laden zu Mahnwache am 14. Dezember vor dem Parlament</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/12/6-jahre-vorratsdatenspeicherung/</link>
		<comments>http://www.daisymupp.net/2011/12/6-jahre-vorratsdatenspeicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>2005 hat das luxemburgische und das EU Parlament für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Damit werden die Verbindungs- und Lokalisierunsdaten von Handy, Telefon und Internet aller Bürger für 6 Monate gespeichert, ohne Verdacht auf eine Straftat. Zum 6 jährigen Jahrestag der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung am 14. Dezember trifft sich die Piratenpartei ab 13.00 vor dem Parlament um die <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/12/6-jahre-vorratsdatenspeicherung/">Weiderliesen: [Pressemitteilung Piratenpartei] 6 Jahre Vorratsdatenspeicherung &#8211; Piraten laden zu Mahnwache am 14. Dezember vor dem Parlament</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2005 hat das luxemburgische und das EU Parlament für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Damit werden die Verbindungs- und Lokalisierunsdaten von Handy, Telefon und Internet aller Bürger für 6 Monate gespeichert, ohne Verdacht auf eine Straftat. <span id="more-1154"></span>Zum 6 jährigen Jahrestag der Abstimmung zur Vorratsdatenspeicherung am 14. Dezember trifft sich die Piratenpartei ab 13.00 vor dem Parlament um die Abgeordneten daran zu erinnern, dass das Recht auf Privatsphäre und die Unschuldsvermutung fundamentale Grundrechte sind.</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg beteiligt sich mit dieser Aktion an dem Aktionstag 2011 gegen Vorratsdatenspeicherung des AK Vorrat[1]. Abgeordnete, die sich nicht gegen die verdachtsunabhängige Speicherung der Verbindungsdaten ausgesprochen haben [2] sollen vor der Parlamentssitzung zur Rede gestellt und zu mehr Einsatz für Bürgerrechte aufgefordert werden.<br />
&#8220;Vielen ist noch immer nicht bewusst wie tiefgreifend die Vorratsdatenspeicherung in unsere Privatsphäre eingreift&#8221; sagt Sven Clement, Präsident der Piratenpartei. &#8220;Das Speichern aller Verbindungsdaten sollte deswegen nicht nur Journalisten oder Anwälte beunruhigen!&#8221; So hat kürzlich &#8220;Die Zeit&#8221; visualisiert wie mit Vorratsdaten detaillierte Bewegungsprofile erstellt werden können [3]. &#8220;Die Vorratsdatenspeicherung muss gestoppt werden und die luxemburgische Regierung muss auf EU Ebene alles daran setzen, dass die Richtlinie zurück gezogen wird!&#8221; so Sven Clement weiter.</p>
<p>=<br />
Hintergrund zur Vorratsdatenspeicherung in Luxemburg:</p>
<p>Noch vor der EU-Richtlinie 2006/24/EG beschloss das luxemburgische Parlament mit dem Gesetz vum 30 Mai 2005 das verdachtsunabhängige Speichern von Verbindungs- und Lokalisierungsdaten auf Vorrat für 12 Monate. Am 14. Dezember 2005 stimmte das EU Parlament für die verpflichtende Einführung einer Vorratsdatenspeicherung in den Mitgliedsstaaten der EU. Am 13. Juli 2010 erweitert das luxemburgische Parlament mit der Umsetzung der EU Richtlinie 2006/24/EG die vorhandene Vorratsdatenspeicherung auf Internet- und E-Mailverbinungsdaten. Zugriff auf die gespeicherten Daten soll schon bei “infractions graves” möglich sein (Straftaten die mit einer Gefängnisstrafe von einem Jahr oder mehr bestraft werden können). Damit ist der Einsatz der<br />
Vorratsdatenspeicherung keinesfalls auf schwere Straftaten und Terrorismus beschränkt.<br />
=</p>
<p>[1] <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Aktionstag_2011" target="_blank">http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Aktionstag_2011</a><br />
[2] Abgeordnete von CSV, LSAP und ADR (zweimal dafür), DP (einmal dafür) sowie Déi Gréng (einmal Enthaltung), Details auf <a href="http://depuwatch.lu/texts/943" target="_blank">http://depuwatch.lu/texts/943</a> und <a href="http://depuwatch.lu/texts/439" target="_blank">http://depuwatch.lu/texts/439</a><br />
[3] <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz" target="_blank">http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-02/vorratsdaten-malte-spitz</a><br />
===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 691 804 033 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Piratenpartei PM] Fluggastdatenabkommen EU-USA geleaked &#8211; europäische Passagiere dem Datenaustausch schutzlos ausgeliefert</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/11/fluggastdatenabkommen/</link>
		<comments>http://www.daisymupp.net/2011/11/fluggastdatenabkommen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nachdem das Europäische Parlament mehr Datenschutz bei dem geplanten Datenaustauschabkommen mit den USA gefordert hatte handelte die Europäische Kommission einen neuen Vorschlag im Geheimen aus. Die Initiative NoPNR hat jetzt den aktuellen Text veröffentlicht [1] und die Befürchtungen für europäische Passagiere bestätigen sich: private Daten werden ohne Verdacht auf Vorrat gespeichert und ohne Möglichkeit sich rechtlich <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/11/fluggastdatenabkommen/">Weiderliesen: [Piratenpartei PM] Fluggastdatenabkommen EU-USA geleaked &#8211; europäische Passagiere dem Datenaustausch schutzlos ausgeliefert</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das Europäische Parlament mehr Datenschutz bei dem geplanten Datenaustauschabkommen mit den USA gefordert hatte handelte die Europäische Kommission einen neuen Vorschlag im Geheimen aus. <span id="more-1147"></span>Die Initiative NoPNR hat jetzt den aktuellen Text veröffentlicht [1] und die Befürchtungen für europäische Passagiere bestätigen sich: private Daten werden ohne Verdacht auf Vorrat gespeichert und ohne Möglichkeit sich rechtlich zur Wehr zu setzen in die USA übertragen.</p>
<p>&#8220;EU Kommissarin Malmström hat Verbesserungen versprochen &#8211; es kamen keine. Deswegen wollte man das Abkommen jetzt geheim halten. Allein die geheime Ausarbeitung des Abkommens muss zu einer Ablehnung seitens des Parlaments führen!&#8221; sagt Jerry Weyer, Vize-Präsident der Piratenpartei Luxemburg.</p>
<p>Nicht nur die Geheimhaltung, auch der Inhalt des Abkommens ist nicht mit den Grundrechten der EU Bürger vereinbar. So wird die Unschuldsvermutung auf den Kopf gestellt indem mit privaten Daten Profile erstellt werden um Verdächtige auszusieben. Die Erfahrungen aus den USA zeigen: diese Profile werden missbraucht um Menschen ohne Verdacht stundenlang fest zu halten und zu schikanieren [2]. Die gesammelten Daten sollen 15 Jahre lang gespeichert werden.</p>
<p>&#8220;Über die Schizophrenie von Viviane Reding und ihrer Kollegin Cecilia Malmström kann ich mich nur wundern&#8221; sagt Jerry Weyer weiter. &#8220;Uns wird einerseits erzählt die Kommission setzt sich für einen stärkeren Datenschutz und das Recht auf Privatsphäre ein [3], sie will aber andererseits massenweise private Daten in die USA übermitteln. Wir brauchen ein klares Bekenntnis von der EU Kommission zu den Grundrechten!&#8221;</p>
<p>Das europäische Parlament kann das Abkommen noch stoppen. Zuerst müssen allerdings die Innenminister im Ministerrat abstimmen.</p>
<p>[1] <a href="http://www.nopnr.org/fluggastdaten-an-die-usa-analyse/" target="_blank">http://www.nopnr.org/fluggastdaten-an-die-usa-analyse/</a>, <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/6113-der-glaeserne-passagier-wird-realitaet.php" target="_blank">http://futurezone.at/netzpolitik/6113-der-glaeserne-passagier-wird-realitaet.php</a><br />
[2] <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/pnr-abkommen-inhalt" target="_blank">http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-11/pnr-abkommen-inhalt</a><br />
[3] <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5971-buerger-muessen-kontrolle-ueber-ihre-daten-haben.php" target="_blank">http://futurezone.at/netzpolitik/5971-buerger-muessen-kontrolle-ueber-ihre-daten-haben.php</a></p>
<p>===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 691 804 033 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Piratenpartei Pressemitteilung] EU gegen Bürgerrechte: geheimes Abkommen mit USA ermöglicht Fluggastdaten-Weitergabe</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/11/piratenpartei-pressemitteilung-eu-gegen-burgerrechte-geheimes-abkommen-mit-usa-ermoglicht-fluggastdaten-weitergabe/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 16:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Piratepartei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Als weitere unnötige Maßnahme zur pauschalen Überwachung der europäischen Bürger kritisiert die Piratenpartei das Vorhaben einer zentralen Speicherung von Fluggastdaten (PNR) und deren Weitergabe an andere Sicherheitsbehörden außerhalb der Europäischen Union. Neben dem durchgesickerten Inhalt des Abkommens ist die Geheimhaltung des kompletten Textes inakzeptabel.</p>
<p>»Was jetzt als Verhandlungserfolg für Bürgerrechte verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Feigenblatt <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/11/piratenpartei-pressemitteilung-eu-gegen-burgerrechte-geheimes-abkommen-mit-usa-ermoglicht-fluggastdaten-weitergabe/">Weiderliesen: [Piratenpartei Pressemitteilung] EU gegen Bürgerrechte: geheimes Abkommen mit USA ermöglicht Fluggastdaten-Weitergabe</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als weitere unnötige Maßnahme zur pauschalen Überwachung der europäischen Bürger kritisiert die Piratenpartei das Vorhaben einer zentralen Speicherung von Fluggastdaten (PNR) und deren Weitergabe an andere Sicherheitsbehörden außerhalb der Europäischen Union.<span id="more-1126"></span> Neben dem durchgesickerten Inhalt des Abkommens ist die Geheimhaltung des kompletten Textes inakzeptabel.</p>
<p>»Was jetzt als Verhandlungserfolg für Bürgerrechte verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Feigenblatt für einen weiteren weitreichenden Eingriff der EU in die Rechte der Bürger«, erläutert Jerry Weyer, Vize-Präsident der Piratenpartei. »Jeder Flugreisende ist verdächtig, seinen Urlaub mit Drogenhandel im Terrorcamp zu verbringen.«</p>
<p>Laut Presseberichten sind in der neuen Version des Abkommens Speicherfristen von zehn, statt bisher 15 Jahren vorgesehen [1]. Aber selbst diese Speicherfrist ist völlig unangemessen. Entgegen eines Beschlusses des Europäischen Parlaments [2] ist auch weiterhin der Datenabruf der amerikanischen Behörden im Pull-Prinzip möglich. Nach sechs Monaten sollen die Daten angeblich anonymisiert werden. Dabei sind auch diesbezüglich erhebliche Zweifel angebracht, denn in Sonderfällen sollen die US-Behörden auch auf die kompletten Daten Zugriff erhalten.</p>
<p>»Während der Bürger zum Datenstriptease gebeten wird bleiben die Verhandlungen und der abschließende Text im Geheimen«, so Jerry Weyer weiter. »Nachdem das EU Parlament bereits für ein ähnliches Abkommen mit Australien gestimmt hat[3] ist die Angst vor transparentem Handeln wohl so groß, dass die Parlamentarier nur hinter verschlossenen Türen den Text durchlesen dürfen[4].«</p>
<p>Abgesehen davon, lehnen die Piraten eine solche Generalüberwachung aller Fluggäste grundsätzlich ab: »Ohne Verdacht darf weder der Staat, noch die EU die Daten von Flugreisenden speichern oder weitergeben«, so Jerry Weyer weiter. »Und was dennoch gespeichert wird muss schnellstmöglich gelöscht werden.«</p>
<p>Die Piratenpartei fordert die Parlamentarier im Europäische Parlament auf, diese Bürgerrechtseinschränkungen nicht hinzunehmen und der Weitergabe der Fluggastdaten abermals, und im Gegensatz zum Abkommen mit Australien, nicht zuzustimmen.</p>
<p>Quellen:<br />
[1] <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-und-USA-signalisieren-Einigkeit-beim-Fluggastdaten-Transfer-1376962.html">http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-und-USA-signalisieren-Einigkeit-beim-Fluggastdaten-Transfer-1376962.html</a><br />
[2] Verschiebung der Abstimmung beim letzten Mal im EP: <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2011:081E:0070:0074:DE:PDF">http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2011:081E:0070:0074:DE:PDF</a><br />
[3] <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5645-eu-parlament-stimmt-fuer-fluggastdatenabkommen.php">http://futurezone.at/netzpolitik/5645-eu-parlament-stimmt-fuer-fluggastdatenabkommen.php</a><br />
[4] <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/5882-wirbel-um-fluggastdaten-abkommen-mit-den-usa.php">http://futurezone.at/netzpolitik/5882-wirbel-um-fluggastdaten-abkommen-mit-den-usa.php</a></p>
<p>===<br />
Pressekontakte:<br />
(+352) 691 804 033 (Jerry Weyer)<br />
(+352) 621 632 118 (Sven Clement)<br />
===<br />
Über die Piratenpartei Luxemburg</p>
<p>Die Piratenpartei Luxemburg setzt sich seit ihrer Gründung im Oktober 2009 für den Schutz der Bürgerrechte, insbesondere den Schutz der Privatsphäre und einen erhöhten Datenschutz, ein. Die Piratenpartei fordert außerdem eine größere Transparenz des Staatsapparates, sowie den freien Zugang zu öffentlichen Informationen und Bildungsmaterialien. Darüber hinaus fordert die Piratenpartei eine grundlegende Reform des Urheberrechts und des Patentwesens.</p>
<p>Als Mitglied einer internationalen Bewegung nimmt die Piratenpartei Luxemburg aktiv an internationalen Konferenzen und Aktionen teil. Grundlegendes Prinzip ist die Basisdemokratie, die es jedem Mitglied der Partei erlaubt ihre Zukunft mit zu gestalten.</p>
<p>Piratepartei Lëtzebuerg<br />
1, Sonnestrooss,<br />
L-5683 Dalheim</p>
<p><a href="http://www.piratepartei.lu/">www.piratepartei.lu</a><br />
<a href="mailto:ahoi@piratepartei.lu">ahoi@piratepartei.lu</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/11/gema-will-geld-fur-creative-commons-veranstaltung/</link>
		<comments>http://www.daisymupp.net/2011/11/gema-will-geld-fur-creative-commons-veranstaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik-News]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Mühlbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verwertungsgesellschaft argumentiert, dass sich hinter Pseudonymen Urheber verbergen könnten, die bei ihr gemeldet sind <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/11/gema-will-geld-fur-creative-commons-veranstaltung/">Weiderliesen: Gema will Geld für Creative-Commons-Veranstaltung</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im <a title="PDF" href="http://www.eexistence.de/system/files/195/Pressemitteilung_connected_by_Netaudio.pdf?1300102763" target="_blank">April</a> veranstaltete der damalige Diplomand Jan Stern einen in der <a href="http://www.eexistence.de/" target="_blank">Essential Existence Gallery</a> in Leipzig und der <a href="http://www.uni-weimar.de/cms/" target="_blank">Bauhaus-Universität</a> in Weimarer gleichzeitig abgehaltenen Konzept-Tanzabend, auf dem acht  Stunden lang ausschließlich Musik mit Creative Commons Lizenz gespielt  werden sollte. Dies hatte er nicht nur den Discjockeys und der  Öffentlichkeit, sondern auch der Gema mitgeteilt, der er auf Anforderung  eine &#8220;Musikliste mit Künstler-, Titel- und Labelangabe&#8221; und später auch  die Downloadlinks mit den Lizenzangaben zukommen ließ.</p></blockquote>
<p>Die Gema schickt Stern darauf hin wider Erwarten eine Rechnung über 200  Euro, die sie damit begründete, dass sich unter den Urhebern auch solche  befinden könnten, die bei ihr gemeldet sind. Sicherausschließen könne  man das nur, wenn Stern für alle gespielten Stücke die bürgerlichen  Namen der Komponisten und Texter sowie deren Wohnorte und Geburtsdaten  mitteilt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1129" title="35869_1" src="http://www.daisymupp.net/wp-content/uploads/2011/11/35869_1.jpg" alt="" width="366" height="172" /></p>
<p>Diese Forderung ist allerdings insofern schwer erfüllbar, als <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netaudio" target="_blank">Netaudio</a> eine &#8211; wie der DJ und Blogger <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=30917" target="_blank">Ronny Kraak</a> es formulierte &#8220;sehr internationale Angelegenheit&#8221; ist und viele  Musiker ihre Klarnamen gar nicht öffentlich machen &#8211; geschweige denn  ihre Adresse oder sensiblere Daten. Zudem sind <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/25/25330/1.html" target="_blank">Netzlabels</a> oft eine recht kurzlebige Angelegenheit, weshalb oft nicht einmal eine  Anlaufadresse vorhanden ist, bei der ein Nachforschen beginnen könnte.  Zudem, so Kraak, habe der stellvertretenden  Gema-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Dostal 2009 Stern gegenüber  behauptet, dass die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft dort auch  ihre Pseudonyme eintragen lassen.</p>
<p>Bei der Gema heißt es auf Nachfrage von Telepolis zu  diesem Fall, dass Stern nur die &#8220;Interpreten&#8221; vorgelegt hätte, man  selbst aber an den &#8220;Urhebern&#8221; &#8211; also an den Komponisten -interessiert  sei. Bei zeitgemäßer elektronischer Musik sind diese beiden allerdings  fast immer identisch. Hinsichtlich der Pseudonyme, die &#8220;nicht zwingend&#8221;  bei der Verwertungsgesellschaft gemeldet würden, wolle die zuständige  Gema-Bezirksdirektion in Dresden diese Woche ein klärendes Gespräch mit  Stern führen, mit dem &#8220;Unklarheiten ausgeräumt&#8221; werden könnten.</p>
<p>Grundlage des Vorgehens der Verwertungsgesellschaft ist  die sogenannte &#8220;Gema-Vermutung&#8221;: Eine Beweislastumkehr, die auf der  Annahme gründet, dass keine alten Musikaufnahmen gespielt und verlegt  werden und dass jeder Musikurheber auf der ganzen Welt Mitglied bei der  Gema oder bei einer ihrer ausländischen Äquivalente ist. Seit jedermann  mit einem herkömmlichen Computer halbwegs hörbare Musikaufnahmen  herstellen kann und sich auf Portalen wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jamendo-positioniert-sich-als-Alternative-zur-GEMA-210420.html" target="_blank">Jamendo</a> Zehntausende von Titeln und Musikern finden, für die sich die teuren  Verwertungsgesellschaften nicht lohnen, wird die Zeitgemäßheit dieser  Beweislastumkehr jedoch immer mehr infrage gestellt wird.</p>
<p>Aus diesem Grund <a href="http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/pressemitteilung/2011/10/08/operation_gema-vermutung-1255" target="_blank">initiierte</a> der im Umfeld der Piratenpartei gegründete Verein Musikpiraten unlängst  eine Gema-Gegenliste mit Namen und Stücken von Musikern, die nicht bei  der Verwertungsgesellschaft gemeldet sind. Zusätzlich erstattete der  Musikpiratenvorsitzende Christian Hufgard eine <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35636/1.html" target="_blank">Strafanzeige</a> gegen die Gema, mit der geklärt werden soll, ob die Beweislastumkehr so  weit geht, dass die Verwertungsgesellschaft die Herausgabe  personenbezogener Daten von nicht bei ihr gemeldeten Musikern fordern  darf.</p>
<p>Source : <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35869/1.html" target="_top">http://www.heise.de/tp/artikel/35/35869/1.html</a></p>
<p>Von : <a title="Weitere Artikel von Peter Mühlbauer" href="http://www.heise.de/tp/autor/petermhlbauer/default.html">Peter Mühlbauer</a> in <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a> &gt;      <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/inhalt/politik/default.html">Politik</a> &gt;    <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/inhalt/copy/default.html">Copyright</a></p>
<div class='wp_fbs_bottom'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Theologin will Pippi Langstrumpf aus Kinderzimmern verbannen</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/11/theologin-will-pippi-langstrumpf-aus-kinderzimmern-verbannen/</link>
		<comments>http://www.daisymupp.net/2011/11/theologin-will-pippi-langstrumpf-aus-kinderzimmern-verbannen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Mühlbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.daisymupp.net/?p=1116</guid>
		<description><![CDATA[Eske Wollrad hält das Kinderbuch für "rassistisch" <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/11/theologin-will-pippi-langstrumpf-aus-kinderzimmern-verbannen/">Weiderliesen: Theologin will Pippi Langstrumpf aus Kinderzimmern verbannen</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Jetzt geht&#8217;s dem Neger an den Kragen&#8221; titelte Ernst Corinth in <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/11/11797/1.html" target="_blank">Telepolis</a> vor fast zehn Jahren, als der Kurdenforscher <a href="http://www.max-behrendt.de/biografie.html" target="_blank">Günther Max Behrendt</a> von der Hannoverschen &#8220;Antidiskriminierungsstelle&#8221; die Zensur eines  bekannten Romans von Agatha Christie erwirkte. Dass der Deutsche  Presserat vorher feststellte, dass <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wa&amp;dig=2011%2F04%2F19%2Fa0111&amp;cHash=3eaa106530" target="_blank">&#8220;Neger&#8221;</a> kein Schimpfwort ist, störte die eifrige Ein-Mann-Behörde dabei wenig.  Wer solche Kriterien anlegt, der findet noch viel zu säubern, merkte  Corinth damals an, und verwies auf ein Gedicht von <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Johann_Georg_Scheffner" target="_blank">Johann Georg Scheffner</a> und den rheinischen Karneval, wo man gerne die Stimmungshits von <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=rYpvJZMM32o" target="_blank">Ernst Neger</a> singt.</p></blockquote>
<p>Zum Teil erfolgreich war ein Angriff auf Hergés <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/25/25693/1.html" target="_blank">Tim-und-Struppi-Comics</a>, die die britische <em>Commission for Racial Equality (CRE)</em> 2007 aus den Buchhandlungen nehmen und in die Museen verbannen wollte,  wo sie mit dem Warnschild &#8220;Altmodisches, rassistisches Geschwätz&#8221;  versehen werden sollten. Als Grund dafür nannte die CRE die &#8220;wilden  Eingeborenen&#8221; in der Erzählung <a href="http://www.nytimes.com/1999/01/08/world/kinshasa-journal-tintin-at-70-colonialism-s-comic-book-puppet.html?scp=1&amp;sq=rhinoceros%20belgium%20war%20tintin&amp;st=cse&amp;pagewanted=print" target="_blank">Tim im Kongo</a>, die ihrer Ansicht nach &#8220;wie Affen aussehen und wie Schwachsinnige sprechen&#8221;. <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2057090/Tintin-Congo-placed-shelf-racism-fears.html" target="_blank">Mittlerweile</a> packt der Verlag Egmont UK den Kongo-Band in eine Schutzbanderole, die  vor dem Inhalt warnt, den manche Menschen anstößig finden könnten &#8211;  trotz einer darin enthaltenen langen Erklärung des Übersetzers zu den  Klischees der Zeit, in der das Werk entstand. Und die Waterstones-Kette  verkauft ihn nicht mehr in ihren Kinder-, sondern in den  Erwachsenenabteilungen.</p>
<p>Ein <a href="http://www.nytimes.com/library/cyber/nation/082297nation%2Dlist.html" target="_blank">Dauerbrenner</a> in Sachen Zensurattacken ist <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/28/28311/1.html" target="_blank">Mark Twains</a> erstmals 1884 erschienener Klassiker <a href="http://www.gutenberg.org/etext/76" target="_blank">Adventures of Huckleberry Finn</a>.   In einer im Februar 2011 erschienenen Neuauflage ersetzte man die  Wörter &#8220;injun&#8221; durch &#8220;Indian&#8221; und das 219 mal auftauchende &#8220;nigger&#8221;  durch &#8220;slave&#8221;. Alan Gribben, ein Literaturprofessor an der Auburn  University in Montgomery, der die Änderungen vornahm, <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-12126700" target="_blank">erklärte</a>,  er habe bei Vorträgen die Erfahrung gemacht, dass sein Publikum weniger  &#8220;verstört&#8221; sei, wenn er aus seiner bearbeiteten Fassung vorliest.</p>
<p>Allerdings gibt es zahlreiche Wissenschaftler, die solch  einer Wohlfühlzensur kritisch gegenüberstehen und darauf verweisen,  dass man die amerikanische Geschichte zwischen  1835 und 1845 dadurch  weniger rassistisch erscheinen lässt, als sie es tatsächlich war.  Besonders pikant wird die Zensur dadurch, dass Twain sich sehr viel Mühe  mit seinen Texten gab und für den Ausspruch bekannt ist, der  Unterschied zwischen dem &#8220;richtigen&#8221; und dem &#8220;fast richtigen&#8221; Wort sei  &#8220;really a large matter&#8221;. Einem Drucker, der Änderungen in der  Interpunktion von A Connecticut Yankee in King Arthur&#8217;s Court  vorgenommen hatte, verschaffte er einen Platz in der Literaturgeschichte  indem er über ihn schrieb, er habe angeordnet &#8220;ihn zu erschießen, ohne  dass er vorher Zeit zum Beten bekommt&#8221;. Wenig verwunderlich also, dass  die Londoner <a href="http://armannd.com/uptight-professor-censors-huckleberry-finn.html/" target="_blank">Times</a> in ihrer Besprechung der &#8220;kultursensiblen&#8221; Neuauflage zu dem Fazit kam,  sie sei ein &#8220;well-intentioned act of cultural vandalism and  obscurantism that constricts rather than expands the life of the mind&#8221;.</p>
<p>Ein neuer deutscher Vorstoß gegen Weltliteratur stammt  von der &#8220;feministischen Theologin&#8221;  Eske Wollrad, die 1999 über  &#8220;Wildniserfahrung&#8221; als &#8220;Womanistische [sic] Herausforderung und eine  Antwort aus Weißer [sic] feministischer Perspektive&#8221; promovierte und  dafür einen Förderpreis der <a href="http://www.foerderpreis.ch/cgi-bin/foerderpreis/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=18&amp;Itemid=32" target="_blank">Marga-Bührig-Stiftung</a> erhielt. Sie sprach letzte Woche in Leipzig im Rahmen einer  Veranstaltung mit dem Titel &#8220;Das Gift der frühen Jahre&#8221; über angeblichen  &#8220;Rassismus in Kinderbüchern&#8221;, den sie nicht nur im Splatter-Comic <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Der_Struwwelpeter" target="_blank">Struwwelpeter</a>, sondern auch in Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Klassikern verortet.</p>
<p><a href="http://www.daisymupp.net/wp-content/uploads/2011/11/35851_1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1117" title="35851_1" src="http://www.daisymupp.net/wp-content/uploads/2011/11/35851_1.jpg" alt="" width="183" height="255" /></a></p>
<p>An diesem über 60 Jahre alten Werk stört Wollrad nicht  nur, dass die Hauptfigur Pippi an einer Stelle das (von der Theologin  möglicherweise nicht als solches erkannte) Wahrheitsparadoxon  formuliert, sie habe das Lügen in Afrika gelernt, oder der vom Verlag  ohnehin schon in einen &#8220;Südseekönig&#8221; umzensierte Beruf <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=wa&amp;dig=2011%2F04%2F19%2Fa0111&amp;cHash=3eaa106530" target="_blank">&#8220;Negerkönig&#8221;</a>,  den der Vater des erfundenen Mädchens zeitweise ausübt, sondern auch,  dass die Zusammensetzung der Protagonisten &#8220;nicht der heutigen  Wirklichkeit entspricht&#8221;, in der jedes dritte Kind einen  &#8220;Migrationshintergrund&#8221; habe.</p>
<p>Genau genommen besteht allerdings die fast  ausschließlich schwedische Belegschaft von Pippi Langstrumpf an der  deutschen Realität gemessen zu praktisch hundert Prozent aus Ausländern &#8211;  weil das Buch nun einmal zum größten Teil in der schwedischen  Vergangenheit spielt. Eine realistische Wiedergabe der aktuell gültigen  Bevölkerungszusammensetzung findet sich überdies auch in Tierfabeln,  Märchen, Fantasy-Epen und Science-Fiction-Erzählungen mit Aliens nicht.  Und schon gar nicht bei den religiösen Mythen, die Religionslehrer  gewordene Theologen Grundschulkindern <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35772/1.html" target="_blank">als Wahrheiten verkaufen</a>. Aber sind RTL-Shows wie <em>Deutschland sucht den Superstar</em> deshalb die bessere Kinderunterhaltung?</p>
<p>Der sächsische Ausländerbeauftragte <a href="http://www.bild.de/regional/leipzig/rassismus/leipziger-verein-geht-auf-pippi-langstrumpf-los-merkwuerdige-debatte-um-angeblichen-rassismus-in-kinderbuch-klassikern-20856460.bild.html" target="_blank">Martin Gillo</a> meinte auf Presseanfragen zu der Veranstaltung, man solle &#8220;der  Weltliteratur keinen Maulkorb verpassen&#8221; und könne Kinder besser als  durch Verbote dadurch erziehen, dass man mit ihnen über ihre Lektüre  spricht. Auch dem mit Steuergeldern bezuschussten <a href="http://www.adb-sachsen.de/" target="_blank">Antidiskriminierungsbüro Sachsen</a>,  das den als &#8220;praxisbezogenes Vertiefungsangebot für Pädagog_innen&#8221;  [sic] beworbenen &#8220;Workshop&#8221; veranstaltete, scheint der Vorstoß der  Theologin mittlerweile peinlich zu sein: Für eine Stellungnahme ist dort  niemand erreichbar, dafür <a title="PDF" href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:3I7UdrI_7TIJ:www.adb-sachsen.de/media/documents/1318856598.pdf+Das+Gift+der+fr%C3%BChen+Jahre&amp;cd=4&amp;hl=en&amp;ct=clnk&amp;client=firefox-a" target="_blank">versuchte</a> man die Ankündigung der Veranstaltung von der Website zu löschen.</p>
<p>Source : <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35851/1.html" target="_top">http://www.heise.de/tp/artikel/35/35851/1.html</a></p>
<p>Von : <a title="Weitere Artikel von Peter Mühlbauer" href="http://www.heise.de/tp/autor/petermhlbauer/default.html">Peter Mühlbauer</a> in <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a> &gt;      <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/inhalt/medien/default.html">Medien</a></p>
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		<title>Düsseldorfer Kulturdezernent zur Rehabilitierung der &#8220;Hexen&#8221; bekehrt</title>
		<link>http://www.daisymupp.net/2011/11/dusseldorfer-kulturdezernent-zur-rehabilitierung-der-hexen-bekehrt/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daisymupp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Medien-News]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Kompa]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Diplom-Theologe will dagegen klagen <p><a href="http://www.daisymupp.net/2011/11/dusseldorfer-kulturdezernent-zur-rehabilitierung-der-hexen-bekehrt/">Weiderliesen: Düsseldorfer Kulturdezernent zur Rehabilitierung der &#8220;Hexen&#8221; bekehrt</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="blocon">
<p>Inzwischen hat sich auch am Rhein die Auffassung durchgesetzt, dass die  beiden 1738 wegen angeblicher Hexerei auf dem Scheiterhaufen  hingerichteten Frauen Helena Curtens und Agnes Olmans sozialethisch  rehabilitiert werden sollen. Nachdem sich mancher anfangs <a rel="external" href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/150738" target="_blank">noch gesträubt</a> hatte, schwor man nun allgemein der Irrlehre ab. Kulturdezernent Lohe betonte, <a rel="external" href="http://www.pro-medienmagazin.de/?id=gesellschaft&amp;news%5Baction%5D=detail&amp;news%5Bid%5D=4634" target="_blank">Hexenurteile seien Unrechtsurteile</a>,  wies jedoch auf das juristische Problem hin, dass die Stadt nicht  Rechtsnachfolgerin des damaligen Schöffengerichts sei. Die Stadt kann  daher das Urteil nicht förmlich aufheben, was so allerdings auch <a rel="external" href="http://die-duesselhexen.de/prozesse/duesseldorf/duesseldorf-1.html" target="_blank">nicht beantragt</a> war. Der Beschwerdeausschuss der Stadt Düsseldorf empfahl nunmehr <a rel="external" href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/rat-soll-hexen-rehabilitieren-1.2539709" target="_blank">einstimmig</a>,  den Frauen zu gedenken und ein mahnendes Zeichen gegen die Ausgrenzung  Andersdenkender zu setzen. Angedacht hierzu sind die Benennung von  Straßen nach den Opfern, eine Dauerausstellung im Stadtmuseum und eine  Vortragsreihe.</p>
<p>Die Einigkeit in Düsseldorf dürfte nicht unwesentlich mit dem <a rel="external" href="http://www1.wdr.de/themen/panorama/hexenprozessopfer104.html" target="_blank">Unmut</a> über einen geradezu <a rel="external" href="http://die-duesselhexen.de/prozesse/duesseldorf/gegenantrag-15-8-2011.jpg" target="_blank">fundamentalistischen Gegenantrag</a> zusammenhängen: Der <a rel="external" href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&amp;v=FUZ80xezkaU" target="_blank">Diplom-Theologe Bernhard Meisen</a> fühlt sich offenbar den damals 30 führenden Dämonologen und Juristen  verpflichtet, welche seinerzeit das Gericht berieten. Meisen zufolge sei  das Urteil nach der damaligen Rechtsprechung <a rel="external" href="http://www.express.de/duesseldorf/gegen-rehabilitierung-der-opfer--hexenverbrennung-war-so-in-ordnung--,2858,11089586.html" target="_blank">&#8220;so in Ordnung gewesen&#8221;</a>.  Durch eine wie auch immer geartete Rehabilitierung werde sein  katholischer Glaube in &#8220;elementaren Teilen in Frage gestellt&#8221;. Er sehe  sich in seiner Religionsfreiheit beeinträchtigt, ließ er die RP-Online  wissen.  Meisen <a rel="external" href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/politik-beraet-ueber-hexen-urteil-1.2538541" target="_blank">hält es für unstrittig</a>, dass die Frauen &#8220;in abergläubische Praktiken und <a rel="external" href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Phytotherapie" target="_blank">phytotherapeutisches Detailwissen</a> involviert waren&#8221; &#8211; angesichts des unter Folter gepressten Geständnisses der Frau Olmanns und der durch eine <a rel="external" href="http://www.web-wolf.de/ma_zeittafel/nadelprobe.htm" target="_blank">Nadelprobe</a> überführten 14jährigen Frau Curtens eine bemerkenswerte Sichtweise.  Meisen untermauerte seine moralische Bewertung der Frauen mit dem  Hinweis darauf, diesen sei auch &#8220;sexuelle Ungeordnetheit&#8221; vorgeworfen  worden.</p>
<p>Der erboste Theologe kündigte an, erforderlichenfalls den Klageweg zu  beschreiten, denn der offizielle Akt, den Opfern die ,Menschenwürde&#8217;  zurückzugeben, würde alle Teilhaber am Feudalsystem, die untergeordnet  waren, zu Opfern einer &#8220;irregeleiteten Politik&#8221; machen, da sie  &#8220;unterworfen&#8221; wurden. Damit würde man aber das Neue Testament und den  Apostel Paulus kritisieren, der dieses System unterstützt habe. Zwar  lehnt auch Meisen die Verbrennung als übertriebene Rechtsfolge ab,  jedoch dürfte es schwierig werden, die exekutierten Frauen nachträglich  etwa mit Sozialstunden zu belegen.</p>
<p>Ob sich der fromme Theologe, der anscheinend Hexen und sexuelle  Ungeordnetheit fürchtet, nur auf den Rechtsweg beschränken wird oder ob  er auch erwägt, sich aus Protest selbst zu verbrennen oder wenigstens  sein Diplom, ist derzeit ungewiss. Bei derartigem Bodenpersonal werden  pubertierende Frauen, die in Düsseldorf von Geistern träumen, wohl eher  zu therapeutischen als zu kirchlichen Hilfsangeboten tendieren. Die <a rel="external" href="https://www.youtube.com/watch?v=7kyIFv5aqJ4" target="_blank">Wahrheitsfindung durch Hexenprobe</a> wird jedenfalls auch von den Düsseldorfer Gerichten nicht mehr anerkannt.</p>
<p>Source : <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/150791" target="_top">http://www.heise.de/tp/blogs/6/150791</a></p>
<p>Von : <a title="Weitere Artikel von Markus Kompa" href="http://www.heise.de/tp/autor/markuskompa/default.html">Markus Kompa</a> in <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a> &gt;    <a rel="v:url" href="http://www.heise.de/tp/news/knews">Kultur und Medien-News</a></p>
</div>
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